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Weltnichtrauchertag 2017

Es gibt genügend gute Gründe, dem blauen Dunst abzuschwören. Daran erinnert seit 1987 jedes Jahr am 31. Mai der Weltnichtrauchertag. An diesem Datum möchte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen an die Risiken erinnern, die mit dem Rauchen verbunden sind. Gleichzeitig werden Konzepte und Maßnahmen vorgestellt, die erfolgreich zur Bekämpfung der Nikotinabhängigkeit eingesetzt werden.

In Deutschland sind es vor allem die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V., die die verschiedenen Veranstaltungen, Vorträge und Aktionen koordinieren. Die Zielsetzung ist dabei klar: Motivation für den Rauchstopp! Idealerweise sorgen die Aufklärungskampagnen natürlich sogar dafür, dass man sich die erste Zigarette gar nicht erst anzündet.

Bildquelle: http://www.who.int/campaigns/no-tobacco-day/2017/event/en/

Rauchen kostet. Nichtrauchen kostet nichts!

In diesem Jahr steht der Weltnichtrauchertag in Deutschland unter dem Motto „Rauchen kostet. Nichtrauchen kostet nichts!“. Ziel ist es, die Bevölkerung über die gesundheitlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Kosten des Rauchens aufzuklären. Denn neben dem Preis, den man für ein Päckchen Zigaretten oder andere Tabakprodukte bezahlt, entstehen auch Kosten für die Allgemeinheit: Von den Gesundheitskosten bis hin zu den ökologischen Folgen, die durch den Anbau, die Herstellung und die Entsorgung von Tabakprodukten entstehen. Nicht zuletzt geht das Rauchen auf Kosten der Gesundheit – und kann sogar tödlich sein.

Die Kosten des Rauchens: Daten & Fakten

  • Raucher geben für ihre Sucht im Durchschnitt etwa 150 Euro im Monat und 1.800 Euro im Jahr aus. Tipp: Mit unserem Nichtraucher-Sparbuch erfahren Sie mit einem Klick, wie viel Geld Sie durch einen Rauchstopp sparen – jeden Tag, jeden Monat, jedes Jahr.
  • Wer raucht, verringert seine Lebenserwartung im Schnitt um 10 Jahre.
  • In Deutschland sterben pro Jahr über 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens – jeder siebte Todesfall geht also auf das Konto des blauen Dunsts.
  • Mehr als 80 Prozent der Todesfälle durch Lungenkrebs sind auf das Rauchen zurückzuführen.
  • Der Tabakkonsum ist zudem mit vielen weiteren Krebserkrankungen sowie Gefäß- und Lungenerkrankungen assoziiert.
  • Durch Passivrauchen steigt das Risiko für einen Schlaganfall um 20 bis 30 Prozent.
  • Der volkswirtschaftliche Schaden des Tabakkonsums wird auf 80 Milliarden Euro im Jahr beziffert.
  • Auch der ökologische Schaden ist immens: So ist der Tabakanbau mit der Rodung von Urwäldern und einem massivem Einsatz von Pestiziden verbunden. Bei der Herstellung von Tabakprodukten entstehen Jahr für Jahr zwei Millionen Tonnen fester Müll, 300.000 Tonnen nikotinhaltige Abfälle und 200.000 Tonnen Chemieabfall. Zudem sind in den Anbauländern z. B. Kinderarbeit und schlechte Arbeitsbedingungen weit verbreitet.

Die Forderungen zum Weltnichtrauchertag 2017

Um den Tabakkonsum einzudämmen hat das Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. folgende Forderungen an die Politik formuliert:

  • Bundeseinheitliche Regelungen für einen umfassenden Nichtraucherschutz
  • Verbot der Tabakaußenwerbung
  • Rauchverbot in Autos, wenn minderjährige Kinder mitfahren
  • Steuererhöhungen für Tabakprodukte

Doch auch jeder Einzelne kann dazu beitragen, auf die Risiken und Kosten des Rauchens aufmerksam zu machen und für eine konsequente Prävention einzustehen: Kinder und Jugendliche sollten geschützt werden, indem Eltern und andere Erwachsene für eine rauchfreie Umgebung sorgen – sei es im häuslichen Umfeld oder im Auto. Und auch an der eigenen Arbeitsstätte kann man selbst für strikte Rauchfreiheit eintreten. Wer aktiv über die negativen Folgen des Tabakkonsums aufklären will, kann z. B. Informationsstände oder -veranstaltungen im eigenen Betrieb oder in Schulen organisieren. Tipp: Kostenlose Informationsmaterialien können z. B. über die Deutsche Krebshilfe oder das Deutsche Krebsforschungszentrum angefordert werden.